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Gesundheitswesen

ANALYSE GROßER MENGEN AN VISUELLEN DATEN

Über Gesundheitspflege

Die Gesundheitspflege ist ständig damit beschäftigt, sich zu verbessern und zu entwickeln. Ziel ist es, schnell die richtige Diagnose zu stellen, sodass kurzfristig ein Behandlungsplan erstellt werden kann. Es ist jedoch für Ärzte zuweilen schwierig, verschiedene Krankheiten und Erkrankungen voneinander zu unterscheiden, weil die Symptome einander sehr gleichen oder weil es schwierig ist, Bilder von gutartigem und bösartigem Gewebe mit dem bloßen Auge voneinander zu unterscheiden.ZiuZ bietet hier Abhilfe. Mit ihrem Wissen über visuelle Intelligenz und Erfahrung mit Bilderkennung entwickelt ZiuZ neue Produkte, die Ärzte bei der Beurteilung von medizinischem Bildmaterial unterstützen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Kliniken in den Niederlanden lanciert ZiuZ mehrere Projekte zur Verbesserung der Gesundheitspflege. So ging das Projekt NEMO Anfang 2018 an den Start und in der zweiten Hälfte 2018 folgt ein zweites Projekt.

NEMO

The Next Move in Movement Disorders (NEMO) ist ein dreijähriges Kooperationsprojekt zwischen ZiuZ und der Universitätsklinik Groningen (Universitair Medisch Centrum Groningen - UMCG). Dieses Projekt richtet sich auf die Unterscheidung von hyperkinetischen Bewegungsstörungen: Erkrankungen, die durch ein Übermaß an unfreiwilligen Bewegungen gekennzeichnet sind, wie Zittern, Myoclonus, Dystonie, Tics oder Chorea. In der Praxis ist es manchmal sehr schwierig, diese verschiedenen Arten von unwillkürlichen Bewegungen voneinander zu unterscheiden. Für Ärzte, die damit weniger häufig zu tun haben, sind die Erkrankungen manchmal schwer zu erkennen, aber untereinander sind sich die Ärzte auch nicht immer einig.Zweck des NEMO-Projekts ist die Entwicklung eines computerunterstützten Diagnosetools (CAD-Tool), welches Ärzten helfen kann, verschiedene Arten von Bewegungsstörungen voneinander zu unterscheiden, unter anderem mittels einer intelligenten 3-D-Kamera und mittels Techniken für maschinelles Lernen. Beim Registrieren von Bewegungen werden Sensoren eingesetzt, die die Bewegungen und die Muskelaktivität messen. Für die Entwicklung des CAD-Tools wird ZiuZ von künstlicher Intelligenz und Mustererkennung Gebrauch machen.Das Ziel ist, dass das CAD-Tool Ärzten helfen wird, bei Patienten die richtige Bewegungsstörung festzustellen; auf diese Weise können Patienten künftig schneller und häufiger die richtige Diagnose erhalten. Daneben könnte dieses Verfahren eingesetzt werden, um den natürlichen Verlauf von Bewegungsstörungen festzuhalten oder um den Effekt der Behandlung besser zu evaluieren.NEMO wurde durch Zuschüsse der Europäischen Union mitfinanziert: Europäischer Fond für regionale Entwicklung (über SNN) und Provinz Fryslân.